
Individuelles
Handeln orientiert sich – bewusst oder unbewusst – an
Werten. Auch Institutionen werden in ihrem kollektiven Handeln von
Wertvorstellungen geleitet. Über die Definition von Rollen und
Verhaltenserwartungen werden Werte unmittelbar für das
individuelle Handeln und dessen Erfolg wirksam. Jedem strukturellen
Defizit liegt somit auch ein Wertkonflikt zugrunde, jedem erfolgreichen
Konzept eine kohärente Wertstruktur.
Wertewandel, Werteverfall, Wertediskurs
– gerade in Krisenzeiten gerät der Wertebegriff durch
inflationären Gebrauch in Gefahr, nur noch ein inhaltsloses
Schlagwort zu sein.
klugekonzepte können
die Auseinander-
setzung mit Werten zu praktischem Orientierungswissen
machen. Individuelle, institutionelle und zivilgesellschaftliche
Themenfelder werden auf ihren Gehalt und ihre Stimmigkeit analysiert.
Institutionelle Strukturen und Rollenerwartungen auf die
zugrundeliegenden Wertannahmen untersucht. Modelle für die bessere
Passung von individuellen Wertvorstellungen und institutionellen
Wertkonsensen entwickelt.
Der Weg von der Ethik zur
guten Praxis führt über gelingenden Diskurs. Der gelingende
Diskurs braucht eine maßgeschneiderte und kluge Vermittlung.